
E-Mails: Dein Posteingang, deine Entscheidung
E-Mail-Hosting kostet oft mehr, als man denkt – nicht nur Geld, sondern auch Kontrolle über die eigenen Daten. Mit unserer flexibel zusammenstellbaren Alternative behältst du die volle Kontrolle, zahlst nur für das, was du wirklich brauchst, und bist unabhängig vom US-Rechtsraum – ohne unangekündigte Preiserhöhungen und versteckte Gebühren. So wird E-Mail-Hosting einfach, transparent, nachhaltig – und auf deine Bedürfnisse zugeschnitten.
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Jeden Tag landen Dutzende, vielleicht Hunderte E-Mails in deinem Postfach. Du schickst welche raus. Du beantwortest, archivierst, löschst. Die E-Mail ist so selbstverständlich geworden wie das Licht, das angeht, wenn du einen Raum betrittst – man denkt nicht mehr darüber nach. Und genau da liegt die Frage, die sich lohnt zu stellen:
Wer verwaltet eigentlich diesen Raum? Und was passiert mit dem Licht, wenn du ihn verlässt?
E-Mails sind nicht neutral. Sie haben einen Fußabdruck – ökologisch und ökonomisch. Sie fließen durch Infrastruktur, die jemandem gehört. Und sie verrät, welchem System du vertraust, wenn du morgens das Postfach öffnest. Das klingt groß. Ist es auch. Aber es beginnt ganz klein – im Posteingang.

Die unsichtbare Infrastruktur hinter deinen Nachrichten
Wenn du Gmail, Outlook oder iCloud nutzt, liegt deine Kommunikation auf Servern irgendwo zwischen Virginia und Irland – weit außerhalb der EU, weit außerhalb deines Einflussbereichs. Das ist keine technische Notwendigkeit. Es ist eine Geschäftsentscheidung: Diese Unternehmen haben sich entschieden, digitale Infrastruktur so zu bauen, dass sie kostenlos oder günstig wirkt – und den eigentlichen Preis woanders einheben: in Daten, Kommunikationsmustern, Verhalten. Das Modell funktioniert nur, solange es so wenige wie möglich hinterfragen. Wir tun das. Du auch?
Denn „gratis“ ist selten gratis. Bei Diensten ohne Rechnung bezahlt man anders: mit Daten, mit Abhängigkeit, mit dem stillen Einverständnis, dass jemand anderes entscheidet, was mit der eigenen Kommunikation passiert.
Was das konkret bedeutet – und was digitale Souveränität jenseits des Schlagworts heißt – haben wir hier aufgedröselt: Digitale Souveränität – Begriffe und ihre Bedeutungen und Digitale Souveränität – und was hat das mit mir zu tun?.
Was große E-Mail-Plattformen ein Business wirklich kosten
Der Listenpreis ist nur der Anfang. Eine nüchterne Betrachtung der tatsächlichen Kosten – direkt und indirekt – zeigt ein anderes Bild.
Zum Nachdenken: Was große E-Mail-Plattformen kosten
– direkte und indirekte Kosten
DIREKTE KOSTEN – und sie steigen:
Microsoft 365 Business Standard kostet aktuell rund 12,50 USD/User/Monat. Für 100 Nutzer macht das über 14.000 €/Jahr. Ab Juli 2026 erhöht Microsoft die Preise erneut – allein diese Erhöhung kostet ein KMU mit 100 Plätzen rund 1.560 € mehr pro Jahr, ohne dass sich an der täglichen Nutzung etwas ändert. (Quelle: Microsoft, 2025/26)
VERSTECKTE KOSTEN – Lizenzen die niemand nutzt:Laut Gartner werden rund 30 % aller SaaS-Lizenzen nicht genutzt. Bei Microsoft 365 zeigen Analysen: über 50 % der Lizenzen sind inaktiv, unterdimensioniert oder gar nicht zugewiesen. Unternehmen lassen im Schnitt 18 Mio. USD jährlich an ungenutzten SaaS-Lizenzen liegen. (Zylo SaaS Management Index 2024)
INDIREKTE KOSTEN – Datenschutzrisiko:
Ein Datenschutzvorfall kostet Unternehmen laut IBM Cost of Data Breach Report 2024 im globalen Schnitt 4,88 Mio. USD – ein Rekordhoch, 10 % mehr als im Vorjahr. 91 % aller Cyberangriffe beginnen per E-Mail.
KOSTENLOS, aber nicht umsonst – bei Gmail:
Googles Geschäftsmodell basiert zu über 77 % auf Werbeeinnahmen durch Nutzerdaten. Gleichzeitig veröffentlichen Google, Microsoft und AWS laut einer Greenpeace-Studie (2025, Öko-Institut) steigende eigene CO₂-Emissionen oder nur lückenhaft Daten zu ihren Umweltauswirkungen. Google Workspace ist DSGVO-kompatibler als das private Gmail – aber die Infrastruktur liegt außerhalb der EU.
Diese Zahlen sind kein Aufruf zum Umzug um jeden Preis. Sie sind eine Einladung, den echten Preis des Vertrauten zu kennen.

13.443 Tonnen CO₂e – jeden Tag. Durch E-Mails
Eine aktuelle Untersuchung des E-Mail-Dienstleisters Zero Bounce (2024) beziffert den weltweiten täglichen E-Mail-CO₂-Fußabdruck auf 13.443 Tonnen CO₂e. Was sich dahinter verbirgt, wird erst greifbar, wenn man es in Alltagsgrößen übersetzt.
Studie: Zero Bounce – E-Mail CO₂ Footprint Report 2024
13.443 Tonnen CO₂e – weltweiter E-Mail-Ausstoß pro Tag
Das entspricht:

~79 Millionen Autokilometer mit Benzin oder Diesel – knapp 2.000 Erdumrundungen
(Europäische Umweltagentur EEA: Flottenschnitt 170 g CO₂/km)

~392 Millionen Bäume, die jährlich dauerhaft wachsen müssen, um den Ausstoß zu binden
(Universität Münster / Kohlenstoffinventur: Buche ~12,5 kg CO₂/Baum/Jahr)
Quellen: Zero Bounce 2024 • EEA • Universität Münster • eigene Berechnungen GreenWebspace
Diese Zahlen verändern sich nicht, solange wir E-Mails so versenden wie bisher. Was sich verändern lässt: wo die Server stehen, mit welchem Strom sie laufen – und ob der CO₂-Ausstoß aktiv kompensiert wird. Ein Hinweis zur Größenordnung: Von der CO₂-Bilanz des Webhostings entstehen rund 22 % durch den Server selbst – den Rest verursachen Netzwerk, Endgeräte und vor allem der Traffic, auch durch E-Mails. Das heißt: Jede unnötige E-Mail, jeder große Anhang zählt wirklich.
Deutschland allein: 8,5 Milliarden E-Mails/Tag → 2.810 Tonnen CO₂e täglich.
Eine durchschnittliche E-Mail: ~4 g CO₂ | Mit Anhang: deutlich mehr.
Pro GB gespeicherter E-Mail-Daten: ~2–3 kg CO₂ jährlich (Fraunhofer IZM).
GreenWebspace betreibt seit Ende 2023 eine eigene, Verra-zertifizierte Kohlenstoffsenke in Form von Mangroven – gemeinsam mit der Worldview International Foundation und Blue Life Austria. Mangroven speichern bis zu fünfmal mehr Kohlenstoff pro Hektar als tropische Regenwälder (Donato et al., 2011, Nature Geoscience), die Mangroven haben eine Überlebensrate von 96 %, und 50 % der Erträge verbleiben in den umliegenden Gemeinschaften. Die gebundene CO₂-Menge ist real, messbar und vor dem Kauf bereits zertifiziert.
Was das konkret für die eigene Kommunikation bedeutet und wie du selbst Einfluss nehmen kannst: Messages mit Fußabdruck.
Für Performance & Klima
Den CO₂-Ausstoß deines Webhostings und deiner E-Mails in Echtzeit messen und kompensieren: Webhosting CO₂-Bilanz & Zertifikat.

Datenhoheit ist keine Kleinigkeit
Digitale Souveränität bedeutet: Du entscheidest, wer deine Daten verwaltet. Klingt selbstverständlich – ist es aber längst nicht. Gerade bei E-Mails ist das heikel: Hier laufen vertrauliche Informationen zusammen. Angebote, Verträge, Kundendaten, persönliche Korrespondenz. Wer diese Kommunikation bei einem Anbieter außerhalb der EU lagert, lebt unter anderen Datenschutzgesetzen als der DSGVO. Ein Detail, das oft übersehen wird: US-Anbieter unterliegen dem CLOUD Act – der erlaubt US-Behörden unter bestimmten Bedingungen Zugriff auf Daten, auch wenn diese physisch in einem EU-Rechenzentrum liegen. Entscheidend ist der Rechtsraum des Anbieters, nicht allein der Serverstandort.
Die Wahl deines E-Mail-Anbieters ist eine Entscheidung darüber, wer die Schlüssel zu deiner digitalen Kommunikation hält.
Die DSGVO definiert in Artikel 17 das Recht auf Löschung – ein Recht, das bei manchen großen Anbietern in der Praxis schwer durchzusetzen ist. Auf unserer Transparenzseite legen wir offen, wie wir selbst damit umgehen.
Bewusste Enscheidungen verändern Märkte
Wer auf unabhängige, regionale Anbieter setzt, leistet mehr als einen persönlichen Beitrag. Es ist ein kleiner, aber echter Beitrag zur Diversität des digitalen Ökosystems – und zur Steigerung des Wettbewerbs, von dem letztlich alle profitieren.
TIPP:
Ob ein Hosting-Anbieter wirklich grün ist, lässt sich übrigens unabhängig prüfen: Green Web Check der Green Web Foundation – der anerkannte internationale Standard für Green Hosting. GreenWebspace trägt dieses Badge – nachweisbar und nachprüfbar.
Frag direkt bei deinem Hoster nach, wie vollständig der Ökostrom eingesetzt wird. Oft wird nur der „Compute“-Bereich damit versorgt – also die Server- und Netzwerkinfrastruktur im Rechenzentrum – nicht aber die Kühlung, die einen erheblichen Teil des Gesamtenergieverbrauchs ausmacht.

Green:Mail Only
Das Produkt im Überblick
E-Mail-Hosting, das zu dir passt – ohne Webspace, ohne Überflüssiges, ohne versteckte Erhöhungen. Green:Mail Only gibt es in zwei Varianten: als Fixabo mit klaren Paketen oder als Flex-Tarif, den du dir selbst zusammenstellst.
Gemeinsam in beiden Varianten – was immer gilt:
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Server im Datacenter Fleischmarkt, 1010 Wien – du weißt genau, wo deine Daten liegen
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DSGVO-konform, österreichisches Recht – kein US-Rechtsraum, kein CLOUD Act
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100 % Ökostrom aus Wasserkraft – Server und Kühlung
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Rechenzentrum ISO 27001 zertifiziert (internationaler Sicherheitsstandard)
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Open-Source-Software statt Big Tech – auch intern (z. B. Nextcloud statt MS365)
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Imunify in-going E-Mail-Schutz inklusive (Spam, Phishing, Missbrauch)
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Migration von deinem bisherigen Anbieter: wir helfen
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Kein Webspace erforderlich – nur E-Mail, so wie du es brauchst



Green:Mail Only Fix
klare Pakete, planbarer Preis
Du weißt was du brauchst und willst einen festen, kalkulierbaren Monatspreis? Die Fix-Tarife, für Single-Accounts über mittelgrosse Teams bis zum umfangfreichen E-Mail-Setup, bieten genau das: definierte Pakete von Small bis XL.
Ab € 2,20 monatlich, und alle unter 15 € pro Monat (netto).
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Up- und Downgrade zwischen Paketen jederzeit möglich. Siehe auch Produktwechsel, Upgrades und Downgrades
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Kein Vertragsdickicht, keine automatischen Preiserhöhungen ohne Ankündigung
Green:Mail Only Flex
selbst zusammenstellen, jederzeit anpassen
Du weißt genau, was du brauchst – und es passt in kein Standardpaket? Oder du willst nicht für Speicher bezahlen, den du nicht nutzt? Flex ist die Antwort.
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Du wählst die Anzahl der E-Mail-Accounts, die du wirklich brauchst
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Du wählst den Speicherplatz in GB – kein Overprovisioning, kein Abfall
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Up- und Downgrade jederzeit möglich – dein Team wächst, dein Tarif wächst mit
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Projektende, Elternzeit, saisonale Schwankung? Einfach anpassen
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Kein Vertragsdickicht, keine automatischen Preiserhöhungen ohne Ankündigung
Flex ist besonders sinnvoll für EPUs, kleine Teams und Unternehmen, deren Bedarf schwankt. Und: Im Gegensatz zu pauschalen Großanbieter-Paketen zahlst du nie für Lizenzen, die niemand nutzt – das ist nicht nur budgetfreundlicher, sondern auch ökologisch konsequent.

So gelingt der Umzug
Kurz erklärt
Migration zu Green:Mail Only – in 4 Schritten
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Du teilst uns die notwendigen Infos zu deinem noch aktuellen Anbieter mit, und welches Green:Mail Only Produkt – Fix oder Flex – mit wieviel E-Mailaccounts und Mailspace du möchtest. Sales kontaktieren →
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Registriere dich und erstelle einen Client Account hier →
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Wir buchen das entsprechende Produkt für dich und, übernehmen den Transfer deiner E-Mails und Kontakte automatisiert – ohne Datenverlust.
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Im Email mit den Welcome Infos hast du alle relevanten Daten, um mit deinem neuen Green:Mail Only nahtlos per E-Mail zu kommunizieren. Up- & Downgrades bzw. neue Konfigurationen deines Flex-Produktes kannst du ab nun selbständig aus deinem Client Account vornehmen.
Fragen?
E-Mails in Zahlen
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8,5 Milliarden E-Mails täglich in Deutschland → 2.810 Tonnen CO₂/Tag (Zero Bounce, 2024)
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≈4 g CO₂ pro durchschnittlicher E-Mail (Umweltbundesamt)
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≈2–3 kg CO₂ pro GB gespeicherter E-Mail-Daten/Jahr (Fraunhofer IZM)
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5–30 % aller SaaS-Lizenzen in Unternehmen werden nicht genutzt (Gartner)
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91 % aller Cyberangriffe beginnen per E-Mail (Medha Cloud, 2026)
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Bis zu 90 % weniger CO₂ durch 100 % Ökostrom-Hosting
Es ist dein Posteingang. Du entscheidest. Digitale Souveränität beginnt konkret: mit der Frage, wo deine E-Mails liegen. Wer die Server betreibt. Mit welchem Strom. Und was sie wirklich kosten – monatlich, strukturell, ökologisch. Green:Mail Only Fix und Flex sind zwei Wege, diese Entscheidung zu treffen. Ohne Kompromisse bei Datenschutz und Klimaschutz.
Weiterführende Artikel und Seiten im GreenWebspace
Externe Quellen
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Our World in Data
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Zero Bounce: E-Mail CO₂ Footprint Report 2024
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Green Web Foundation: Green Web Check
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EUR-Lex: DSGVO Artikel 17
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IBM Cost of Data Breach Report 2024
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Gartner: SaaS-Lizenz-Verschwendung





